Schwalbenhaustypen und -größen

Form und Aussehen eines Schwalbenhauses können sehr vielfältig sein (Beispiele siehe unten):
- quadratisch, rechteckig oder mehreckig,
- „einstöckig“ oder „mehrstöckig“,
- mit Schiefer, Metallplatten oder (Bitumen-)Schindeln gedeckt.

Die Wahl der Materialien sollte sich nach den ortstypischen Baustoffen richten, damit das Schwalbenhaus ein im Ortsbild integrierter Blickfang wird. Trotz der Vielfalt ist unbedingt darauf zu achten, dass die Montage der Elemente (Dach, Hauswandnachbildung, Kunstnester, Blenden) an eine stabile Eisenkonstruktion erfolgt, damit die erforderliche Sicherheit für solch eine Konstruktion gewährleistet ist.
Die Kunstnester sollten mit dem „Schubladen-System“ befestigt werden.
Wenn es die Bauweise zulässt, kann der Hohlraum unter der Dachkonstruktion für Fledermäuse zugänglich gemacht werden, indem ein kleiner Giebel oder Einschlupflöcher (B x H: 6 x 2 cm) integriert werden.
Baupläne mit statischen Nachweisen sowie Bausätze und „Fertighäuser“ können bei AGROFOR (siehe Rubrik
Produktübersicht) bestellt werden. AGROFOR vertreibt als “Standardschwalbenhaus” den quadratischen Typ (2,5 x 2,5 m). Für andere Bauarten (rechteckig, sechseckig) können bei Bedarf Angebote erstellt werden. Allerdings ist aufgrund der aufwendigeren Bauart mit Mehrkosten zu rechnen.

schwalbenhausneu

Links: Das „Stork’sche Schwalbenhaus“ in Wettenberg/ Krofdorf-Gleiberg am Feuerwehrgerätehaus. Es ist quadratisch (etwa 2,4 x 2,4 Meter) mit Bitumenschindeleindeckung. Insgesamt wurden 56 Kunstnester außen und innen an die Hauswandnachbildung (Rauhputz auf Fermacell-Platten) montiert. Zusätzlich haben die Schwalben 10 Naturnester zwischen die Kunstnester gebaut. Es wurde auf einem mit U-Trägern verstärkten Lampenmast aufgesetzt.

Rechts: Das Schwalbenhaus in Ehringshausen-Niederlemp, Ortsmitte Nähe Kirche. Es ist rechteckig (etwa 2 x 1,2 Meter) mit Bitumeneindeckung. Ins-gesamt wurden 32 Kunstnester in zwei „Stockwerken“ montiert. Das Schwalbenhaus wurde auf einem gekürzten und stabilisierten, ehemaligen Holz-Strommast angebracht.

niederlemp
beilstein

Links: Das Schwalbenhaus in Greifenstein-Beilstein an der Ulmbach-Brücke, Ortsmitte. Es ist sechseckig (ca. 1,8 Meter Durchmesser) mit Schiefereindeckung. Insgesamt wurden 36 Kunstnester in zwei „Stockwerken“ montiert. Das Schwalbenhaus wurde ebenfalls auf einem gekürzten und stabilisierten, ehemaligen Holz-Strommast aufgesetzt.

Rechts: Das Schwalbenhaus in Angelburg-Gönnern.  Es ist ebenfalls sechseckig (etwa 2 Meter Durchmesser) mit Kupferplatteneindeckung. Insgesamt wurden 48 Kunstnester in zwei „Stockwerken“ montiert. Das Schwalbenhaus wurde auf einem stabilisierten ehemaligen Metall-Laternenmast angebracht.

gönnern

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